2018.08.03. Das Thema des Monats: Sternfotografie

Neuer Monat, neuer Leitfaden. Wir steigen vom Wörthersee etwas höher, bis zu den Sternen. In August werde ich über das Fotografieren des Himmels in der Nacht posten. Ich bemühe mich solche Ideen und Blickpunkte euch vorzustellen, die die meisten von Euch verwenden können, also werde nicht über Fotografieren mit Teleskop oder ähnliches reden, da ich über diese Spezialausrüstungen (noch) nicht verfüge.
Im ersten Post kehre ich zum Spektakel das kürzlich stattgefunden hat, zur Mondfinsternis zurück. Über das Phänomen schreiben viele Webseiten, eine Zusammenfassung ist auch unter https://de.wikipedia.org/wiki/Mondfinsternis zu finden.

Wie kann man sowas fotografieren?
-Es ergeben sich viele Möglichkeiten, aber die Grundlage aller ist die Auswahl des richtigen Spots (das gilt allgemein für Himmelfotografie). Wir suchen möglichst einen hochgelegenen Punkt mit guter Aussicht. Auf höher liegenden Plätzen sind die atmospherische Störfaktoren weniger, also ist der Himmel klarer, aber das Wetter kann sich natürlich jederzeit ändern, aso man braucht auch eine Portion Glück.

-Man braucht ein Objektiv mit grossem Zoom oder solche Kompaktkamera, die darüber verfügt.

-Man sollte fähig sein auf der Kamera die Schärfe manuell einzustellen, weil bei wenig Licht auch der beste automatische Fokus aufgibt.

-Man sollte ein stabiles Stativ zur Hand haben, weil man mit langer Verschlusszeit arbeiten muss.

-Wenn Du viel draussen bist, sollst Du an die Kälte, die Dunkelheit, den Hunger und die Durst denken.

Wenn alles ausgehackt, dann können wir loslegen. Am Abend des 27.07.2018 bin ich mit ca. 15 kg Ausrüstung aus dem Parkplatz von Koralpe Skizentrum losgegangen. Nach ca.3 km und 400 Höhenmeter habe ich auch unter den vielen neugierigen Leuten beim Grossspeikkogel auf 2140 m gesessen. Da ich kein super grosses Objektiv habe, die folgenden Ziele habe ich mir gesetzt:

-Abbildung des Prozesses in einem Kompositbild
-Das Zusammenstehen des Mondes mit Mars, auch als Prozess aufnehmen
-Fotografieren das Zusammenstehen des Mondes mit der Milchstrasse

Das Fotografieren des ganzen Prozesses ist bald ins Wasser gefallen, da am Anfang und am Ende des Prozesses der Himmel bewölkt war, so habe ich schnell zum Projekt Mars gewechselt. Das Stativ habe ich auf einem stabilen Platz aufgestellt und der Bildausschnitt so eingestellt, dass auch auf dem letzten Bild alles zu sehen sei. Dann habe ich die Schärfe und die Expositionswerte eingestellt (Verschlussgeschwindigkeit, Blende, Seinsitivität) mit einigen Probeaufnahmen. Beim Fotografieren des Mondes und der Milchstrasse muss man darauf achten, dass die Objekte sich bewegen also ist beim Mond eine längere Verschlusszeit als 0,5-0 Sek. nicht empfehlenswert. Bleibt also die möglichst breite Blende (eine kleine Nummer, in meinem Fall f2,8) und die Erhöhung der Sensitivität (bei mir iso 1250). Ich habe 4 Bilder gemacht mit vergleichbaren Zeitunterschieden (habe nicht genau gemessen), und dann zu Hause habe ich sie in einem Bildediting Programm zu einem Bild montiert, um die Bewegung des Mondes hervorzuheben. Fortsetzung folgt…

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