2018.08.15. Das Thema des Monats: Sternfotografie 2.

Unser Leitfaden in August ist das Fotografieren des nächtlichen Himmels. Letztes Mal habt ihr das erste Teil der Mondfinsternis lesen können, wo ich über das Fotografieren des Mondes und des Mond-Mars-Zusammenstehens geschrieben habe bzw. über das Darstellen ihrer Bewegung und Veränderung auf einem Bild dargestellt habe.
Leider nach dem Zusammenstehen vom Mond und Mars wurde es mehr und mehr bewölkt. Zuerst ist der Mond fast ganz verschwunden, dann nach etwa 40 Minuten, wo nur noch Wolken geblieben sind, ist er wieder hervorgekommen, mit viel geringerer Lichtstärke und grossem Hof.

Zu dieser Zeit hat schon ein grosser Teil der neugierigen Leute aufgegeben und sind gegangen. Da die Milchstrasse sehr gut zu sehen war (dazu dass es Vollmond war überhaupt gut), ergab sich die Idee dieen Zusammenstehen auch zu fotografieren. Ich habe also nicht mehr mit Exposition Komposit Bildern experimentiert, sondern habe ausgenutzt, dass durch die Mondfinsternis und Schleierwolken der Mond und der Mars ein verringerte Lichtstärke hat, die nur ein kleineres Ausbrennen verursacht. Nebenbei gemerkt, für Milchstrassefotografieren ist nicht die Koralpe
der beste Platz, da der Mittelpunkt der Galaxie in Richtung Lavanttal fällt, wo die Lichter z.B. von St. Andrä ziemlich stören, aber darüber mehr nächste Woche, wenn ich über Milchstrassenfotografieren schreiben werde.
Jetzt ohne weitere Erklärungen die technischen Fakten: ein f2.8 Objektiv mit 14mm Brennweite (gleicht einem 95 Grad Blickwinkel auf meiner APS-C Kamera). Auf meiner Maschine ist die Farbtemperatur einstellbar (in einem Schritt von 100), so habe ich das auf 3800 Kelvin eingestellt. Die Sensibilität auf ISO3200, Belichtungszeit 13 Sekunde (Beim Milchstrasse-Fotografieren ist diese ca. das Anti Blur Limit) und habe die Rauchsperre ausgeschaltet. Ich habe natürlich ein Stativ genutzt und eine Selbstauslösung von 5 Sekunden um zu vermeiden, dass durch das Zittern meiner Hand beim Drücken des Auslösers verwischen verursacht (der Fernauslöser ist auch eine gute Lösung). Worauf man sehr achten sollte, ist die Einstelung der Schärfe. Da ist die Sachen noch etwas schwieriger als beim Mondfotogarfieren (ausser manueller Schärfeeinstellung kann nichts in Frage kommen). Man braucht mehrere Tests und es ist nützlich in das Bild zu vergrössern, damit man nicht erst zu Haue feststellt, dass die Aufnahme verrutscht oder verschwommen ist. Bei mir hat ein gutes Ergebnis gebracht wenn ich von „Unendlichen” ein ganz wenig Richtung 1 eingestellt haben. Nach einigen guten Aufnahmen haben die Wolken leider auch die Milchstrasse erreicht, so machte keinen Sinn mehr weitere Photos zu machen. Ich habe noch das Ende der vollen Bedeckung gewartet und nach einer Diskussion bin ich auch vom Platz gegangen.

Nächste Woche werden wir mit Tricks und Tipps des Milchstrassefotogafierens uns bekannt machen. Bis dahin beantworte ich gerne eure Fragen oder lese eure Bemerkung bzgl. meiner Posts.

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Nächste Workshop:
Thema: Milchstrassefotografie
Termin: 07.08.2018 (Dienstag) Steinschneider/Koralpe
Treffen: um 21 Uhr am oberen Parkplatz des Koralpe Skizentrums oder an einem vorher ausgemachten Ort.
Länge: 7km / 500m D+
Dauer: 4-5 Stunden
Mehr Info: http://www.gaborfoto.eu/sternenfotografie-workshops/

 

 

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