2018.07.30. Das Thema des Monats: der Wörthersee Teil 5.

Das Thema des Monats ist der Wörthersee (Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4). Wir setzen da fort wo wir letzte Woche aufgehört haben: Umrahmung unseres Bildes mit Hilfe der umgebenden Elementen. Der heutige Spot ist eine Kapelle auf einem kleinen Hügel, davor eine Wiese mit einer alten Linde, darunter eine zu verweilen lockende Bank. Wie fotografieren wir das? Auf die Frage kommt eine Frage: Was ist unser Ziel? Dokumentation des Platzes? Vermitteln unsere Gefühle oder Meinung durch das Bild? Erstaunen? So viele interessante Fragen mit vielen richtigen Lösungen.

Auf der ersten Aufnahme kann man die sachliche Dokumentation des Ortes sehen. Ungefähr in die Mitte komponiert die Kapelle, umrahmen von den umgebenden Bäumen, davor die grüne Wiese etwas verloren, und da ist auch die Bank unter der Linde. Der Rahmen mit den Bäumen gibt eine intimere Atmosphäre, aber die Betonung ist auf Sachlichkeit. Technisch muss man auf die Perspektive des Gebäudes achten (soll in keine Richtung lehnen) und darauf dass, der Vordergrung nicht unterexponiert (dunkel), der Hintergrund nicht überexponiert (hell, ausgebrannt) wird.

Auf dem zweiten Foto bin ich in den Vorhof der Kapelle gegangen, von da aus kann man die Wiese, den Stamm des alten Baumes und die Bank auch gut sehen. Die Sonne geht gerade herunter, sie strahlt noch durch den Laub des Baumes. Die Bank lockt uns zum stillen Verweilen. Zum Entfliehen dem lauten Alltag. Der Rahmen ist die Seitenmauer des Vorhofes und das Dach, das uns auch physisch von abgebildeter Landschaft trennt. Die einzige Beziehung zwischen den beiden ist der Stufe des Eingangs, der uns die Möglichkeit gibt in die andere Welt zu treten.

Mit diesem Bild endet unser Theme im Juli: der Wörthersee. Aber kein Grund traurig zu sein, da ich in August mit eineim neuen Thema komme: Nachtfotografieren des Himmels. Ich werde über Milchstrasse- und Sternenfotografieren und noch einige interessante Möglichkeiten schreiben.

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